Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Niedersachsen: Verwaltung drohen stärkere Einschnitte als geplant; 07/2010

Verwaltung drohen stärkere Einschnitte als geplant

Die Verwaltungsmodernisierung könnte im Bereich des niedersächsischen Innenministeriums mehr Stellen kosten als geplant. Wie ver.di-Hauptpersonalräte bei einer Information über die Ergebnisse der bisherigen Projektphasen erfuhren, soll ein Großteil der Arbeitsplätze in der Vermessungs- und Katasterverwaltung eingespart werden. Statt der bisher 125 Vollzeitstellen sind 350 im Gespräch. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Beamtinnen und Beamte in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Insgesamt sollen 1.500 Stellen in den Jahren 2011 bis 2015 entfallen. Neuregelungen im Beamtenrecht sollen dazu beitragen, die Ausgaben im Haushalt weiter zu senken. Bis zum Jahresende wird ein Gesetz erwartet, mit dem das Pensionseintrittsalter ab 2012 stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben und ein neues Modell der Altersteilzeit eingeführt wird. Die Landesregierung hat 2003 damit begonnen, die Aufgaben zwischen Land und Kommunen neu zu verteilen und die Landesverwaltung zu modernisieren. Der DGB forderte die Landesregierung auf, zu der angekündigten weiteren Stufe der Verwaltungsreform eine Vereinbarung zu treffen. Sie soll die Interessen der Beschäftigten sichern und eventuelle Nachteile ausgleichen. Betriebsbedingte Kündigungen will der DGB ausschließen.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2010



 

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