Niedersachsen: Frauen im Landesdienst von Niedersachsen

 

Ratgeber "FrauenSache im öffentlichen Dienst" für nur 7,50 Euro als OnlineBuch

Der Ratgeber Frauen im öffentlichen Dienst ist nicht nur "FrauenSache". Das rund 200-seitige Buch informiert über alles Wichtige zum Berufsalltag von Frauen, die im öffentlichen Dienst arbeiten. Der Ratgeber gibt Hinweise, erläutert Urteile und eignet sich auch als Nachschlagewerk für Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, Mitglieder in Personalvertretungen und Verantwortliche in Personalabteilungen. Das OnlineBuch ist übersichtlich gegliedert und gibt einen umfassenden Überblick über alle Themen, die Frauen besonders betreffen. Insgesamt 130 Stichwörter geben Antworten auf Ihre Fragen. Mit dem Wissen können Sie Nachteile in der beruflichen Entwicklung von Frauen verhindern. Der Ratgeber enthät Synopsen, die die Gleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder miteinander vergleichen.

Den Ratgeber gibt es nur als OnlineBuch - und nicht in einer gedrukten Fassung - . >>>Für nur 7,50 Euro können Sie das Buch hier bestellen


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Frauenförderung, Chancengleichheit und Gender Mainstreaming in Niedersachsen

Seit Jahren arbeiten wir an Konzepten und Strategien, die uns voranbringen in unserem Anliegen, Frauen und Männer beruflich und gesellschaftlich gleichzustellen. Täglich stellen wir uns dabei neuen Herausforderungen. Als gleichstellungspolitisch problematisch sehen beispielsweise viele Deutsche – einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zufolge – immer noch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an: Die Sorge, dass man nicht gleichzeitig Kindern und Arbeitgebern gerecht werden kann, sei vor allem bei Müttern groß. Sie sehen sich trotz Arbeitszeitpolitik in einem zeitlichen Dilemma und damit weiterhin vor der grundsätzlichen Entscheidung Kinder oder Beruf und Karriere. Die Vorstellung, Führungspositionen seien gekoppelt an Vollzeit und ständige Verfügbarkeit, ist weit verbreitet – bei Arbeitgebern, aber auch unter den Beschäftigten. Erstaunlicherweise zeigt diese Untersuchung auch auf, dass Väter bis heute in Deutschland nicht als adäquater Ersatz für Mütter gesehen werden. Im internationalen Vergleich trauen wir unseren Männern deutlich weniger zu als etwa Franzosen oder Belgier, beides Länder, in denen arbeitende Mütter viel stärker akzeptiert sind.

Auch eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellte Deutschland jüngst ein schlechtes Zeugnis aus. Junge Frauen seien demnach besser ausgebildet als ihre männlichen Kollegen, hätten aber auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Chancen. Fazit der Studie: Deutschland solle ein hochwertiges Betreuungsangebot für Kinder schaffen, das Ehegatten-Splitting abschaffen – ebenso wie das gerade erst beschlossene Betreuungsgeld. Gemäß dieser Studie sind „Frauen heute in vielen Ländern häufiger berufstätig als noch vor zwanzig Jahren, aber gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten sie überproportional oft in Teilzeitanstellung. ... Das hat negative Auswirkungen auf ihr Gehalt und auf ihre Karriere.“ Frauen mit einem mittleren Einkommen verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Männer, Freiberuflerinnen sogar 63 Prozent weniger – mit entsprechenden Folgen für die Rente. Der sog. Equal Pay Gap bedeutet für Deutschland eine Herausforderung.

Der öffentliche Dienst steht deshalb vor vielschichtigen Aufgabenfeldern: in seiner Vorbildfunktion als Arbeitgeber und als umfassender Dienstleister. Personalpolitisch geht es unter dem „Genderdach“ der Gleichstellung immer auch um die Entwicklung innovativer Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Toleranz, ganz im Sinne der Zielgruppen des Antidiskriminierungsgesetzes. Um individuelle Lebens-, Beziehungs- und Familienplanungen zu ermöglichen, bedarf es politischer Rahmenbedingungen und kommunaler Dienstleistungen. Ein zufriedenes, motiviertes Personal, all die Frauen und Männer, die im öffentlichen Dienst Beschäftigten, sind hierfür wichtige Voraussetzung!

Mit dem vorliegenden Ratgeber soll Ihnen ein hilfreiches Instrument an die Hand gegeben werden.

Ich wünsche Ihnen herzlich eine ertragreiche und vergnügliche Lektüre –

Auszug aus dem Vorwort von "FrauenSache im öffentlichen Dienst" von Ursula Matschke, Frauenbeauftragte der Stadtverwaltung Stuttgart



Karrierenetzwerk für Frauen in Führungspositionen im Niedersächsischen Landesdienst“ (KNW)

Ein Projekt des Niedersächsischen

Der vorliegende Bericht bezieht sich auf das „Karrierenetzwerk für Frauen in Führungspositionen im Niedersächsischen Landesdienst“ (KNW), ein Projekt des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Zuordnung zur Abteilung 2 „Frauen und Gleichstellung“, Referat 201 „Grundsatzangelegenheiten der Frauen- und Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming Antidiskriminierung“.

In Form eines das Projekt abschließenden Abschlussberichts werden folgende Aspekte dargelegt:

1. Ausgangspunkt – Projektauftrag – Konzept

2. Organisationsstruktur – Handelnde Personen – Kooperationen

3. Projekt-Input – Projekt-Output – Kostenübersicht

4. Projekt-Outcome – Projekt-Impact

5. Resümee und Ausblick

Durchführungszeitraum des Projekts: 25.01.2016 bis 31.01.2018

Datum der Berichtsabgabe: 30.01.2018

Weiterführende Info:
Hier finden Sie den Bericht zum  Karrierenetzwerk für Frauen in Führungspositionen im Niedersächsischen Landesdienst


 

 

 

 

 

 

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